Menstruationsunterwäsche für unsere Schulmädchen!

Bereits bei meinem ersten Keniabesuch 2012 hatten mich die Mädchen unserer Schule um Geld für Binden gebeten. Der Großteil der kenianischen Mädchen und Frauen kann sich keine solchen Hygieneartikel leisten und muss während der Periode zuhause bleiben.

Das sind natürlich katastrophale Hygienezustände. Dazu kommt, dass die Mädchen währenddessen nicht zur Schule gehen können. Mich hat die Vorstellung damals sehr getroffen, wie demütigend diese Tage für die Mädchen sein müssen.
Daher haben wir als eines unserer ersten Projekte monatlich jedem bedürftigen Schulmädchen Binden finanziert. Auf lange Sicht war das jedoch nicht nachhaltig. Neben dem hohen Müllverbrauch, der den Slum stark belastete (da es dort keine Müllabfuhr gibt) machten wir uns Gedanken, wie wir die Mädchen auch nach ihrem Schulabschluss unterstützen können.


Gemeinsam mit ihnen haben wir nach Alternativen gesucht und nun gefunden: Jedes von ihnen erhielt vergangene Woche zwei Sets mit jeweils acht Unterhosen, welche Binden vollständig ersetzen. Die Organisation, welche ihren Sitz im Kibera Slum in Kenia hat, kam zudem an unsere Schule um mit den Mädchen den richtigen Umgang mit den Hosen zu besprechen.


Ich freue mich ganz persönlich, dass wir den Mädchen für eine lange Zeit diese unangenehme Problematik abnehmen konnten!

Es grüßt Sie herzlich,

Miriam Gellert (Erster Vorstand)